Wie alles begann...

Am Anfang stand eine Idee - oder besser - zwei Ideen.

Stefan Behm, Bürgermeister von Moschendorf - er hatte das Licht der Welt in den USA erblickt und kam letztlich doch wieder zurück in seine alte Heimat - sann nach einer Belebung der Region - und wie das traditionelle Flair des Südburgenlands zeitgemäß den Menschen nahegebracht werden kann.

Schuldirektor Franz Bachkönig wiederum widmete sich in dieser kleinen burgenländischen Gemeinde intensiv der Pflege der Volksmusik - die in diesem Grenzland verschiedener Sprachen und Nationalitäten ein weites und interessantes Spektrum an kulturellen Einflüssen abdeckt.

Es sollte eine fruchtbare Zusammenarbeit werden.

Die Anfänge

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  Das Jahr 1968:
  Landesrat Wiesler eröffnet die Pinkataler Weinstraße
  Der Auftakt zur Entwicklung einer Region, die damals noch - unmittelbar an den Eisernen Vorhang grenzend - mit steter Abwanderung zu kämpfen hatte.
 


  Zu Jahresbeginn 1981 wurde der Kulturverein Moschendorf gegründet. Sein Ziel war es, historische Relikte der lokalen bäuerlichen Kultur zu bewahren und zugänglich zu machen. Zum Obmann wurde der damalige Bürgermeister und Landtagsabgeordnete Stefan Behm gewählt.

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  Das Areal des Weinmuseums
  in seinen Anfängen.
 

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  Das Gelände liegt unmittelbar an der Bundesstraße 56, von Güssing kommend noch vor der Brücke über die Pinka, etwa 500 m von der Ortseinfahrt von Moschendorf entfernt.
 

Aufbau der ersten Stadeln

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  Die einzelnen Stadel und Kellerstöckel wurden an ihren Ursprungsorten Balken für Balken abgetragen und in exakt derselben Weise auf dem Museumsgelände wiedererrichtet.


 

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  Die Strohdeckung war aber zumeist erneuerungsbedürftig - ein Handwerk, das nur mehr wenige Menschen in der Region beherrschen.
 

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  Mit dem Ausbau des Museums fanden Bauern und Handwerker der Umgebung ihre Arbeit.


 
 
 

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  Auch der Initiator, Bürgermeister Stefan Behm, zeigte sich als Mann der Tat und packte beim Aufbau kräftig zu (links im Bild, mit weisser Schirmkappe).


  Die massive Bauweise aus schweren Holzblöcken bewirkt in Zusammenhang mit dem feuchtigkeitsregulierenden Aussenputz und dem dicken Strohdach eine übers Jahr hinweg gleichmäßige Temperatur im Innern, wie sie für die Weinlagerung erforderlich ist.

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  Der Kulturverein bemühte sich weiters, jenes historische Mobiliar, sowie zahlreiche längst nicht mehr in Gebrauch stehenden alten Arbeitsgeräte aus der Umgebung zu sammeln und zu restaurieren. In manch einem Geräteschuppen fanden sich verborgene Schätze oft beträchtlichen Alters, die hier im Museum letztlich ihre Würdigung erhalten.

Die Erfolgsgeschichte

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  Am 19.Juni 1983 ist es dann soweit:
  LTAbg. Ök.Rat Stefan Behm eröffnet als Obmann des Kulturvereins vor zahlreichem Publikum das Weinmuseum.
 

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  Es wird zum Zentrum zahlreicher Veranstaltungen...
 
 
 
 

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  wie etwa dem alljährlich im Sommer stattfindenden Treffen der Volksmusikanten mit bis zu zweitausend Besuchern.

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  Auch die mediale Resonanz bleibt da nicht aus. Hier eine Sendung in "Willkommen Österreich"...
 
 
 

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  und ein Interview mit Dir. Franz Bachkönig, dem Initator des Volksmusikantentreffens.
 
 
 

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  Der Erfolg des Museums und seiner Veranstaltungen mit über 20.000 Besuchern pro Jahr sollte dem Gründer Stefan Behm mit seiner Vision recht geben.